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Normale Weihnachten dieses Jahr?

«Können Schweizer und Schweizerinnen in diesem Jahr normale Weihnachten feiern?»

 

Diese Frage wurde am 11. Oktober '21 Tanja Stadler in "Schaffhausen 24" gestellt - und ich war echt von den Socken, als ich die Antwort der Präsidentin der wissenschaftlichen Covid-19-Taskforce des Bundes, las:

 

Es sehe für geimpfte und genesene Personen gut aus ...

 

Ich zog die Logik ihrer Denkweise weiter: Ein 2G-Weihnachtsfest also, nach Stadler ... UNGEIMPFTE können dann ja draussen an der Kälte bleiben, während die beiden Bundesrats-konformen Gs den Weihnachtsbraten verspeisen. Der bare Hammer, so ein kurioser Gedanke, den Tanja Stadler äusserte!

 

Wo sind wir in diesem ganzen Corona-Gestürm nur gelandet? Was für unfassbare Unterschiede, was für unglaubliche, neue Diskriminierungen stampfen wir gerade aus unserem Schweizer-Boden heraus - just kurz nachdem wir eine Abstimmung erlebten, in der es dem Bundesrat ZENTRAL um Aufhebung von Diskriminierung ging. Während der ganzen Debattenzeit konnte ich nie begreifen, weshalb im Bundesrat nicht wahrgenommen wurde, dass ausgerechnet sie, welche «Ehe für alle» voll unterstützten, parallel zur Debatte aktiv dabei waren, eine NEUE Diskriminierung in die Gesellschaft unseres Landes hinein zu gebären ... Ich fühlte mich vollends im falschen Film. Wie untreu und widersprüchlich das nur war! Wie sehr dies ihre Vertrauenswürdigkeit in Frage stellt.

Nun sind wir also, laut Tanja Stadler, so weit, dass das kommende Weihnachtsfest

• für Geimpfte

• und an Covid Genesene

gut aussehen werde ... Werte Ungeimpfte, macht euch gefasst!

Was geistert da nur alles in Köpfen von Bundes-Verantwortlichen herum? Offen gestanden, solche Gedanken entsetzen mich! Es sind bei weitem nicht die einzigen. Bundesrat Bersets Idee, Berater einzusetzen, die von Haus zu Haus gehen sollen, um Ungeimpfte gegen Entgelt von der Impfung zu überzeugen, setzt meiner erlebten und zunehmenden Entsetzungs-Welle vergangener Wochen die rostige Krone auf! Wie sehr wir uns nur verirrt haben!

 

Ich mache jetzt einen Vorschlag:

 

Vielleicht kümmern wir uns in den kommenden zwei Monaten wirklich mal wieder ALLE um den wahren und ursprünglichen Inhalt von Weihnachten? Nicht um die Weihnachts-Gans, nicht um kostspielige Geschenke unter dem Weihnachtsbaum, sondern um das, was uns vom ersten Weihnachten in Matthäus 1/18-25 und 2/1-23 erzählt und überliefert wird? Lukas 2/1-38 darf dabei nicht vergessen gehen! Genauso wenig Jesaja 9/1-6! Eine Vorhersage, die hunderte von Jahren VOR Matthäus und Lukas festgehalten wurde. Wenn wir das tun, könnte es sein, dass wir mit einem Mal und mit vereinten Kräften und Gaben zu entdecken beginnen, dass sich uns am ersten Weihnachten das KOSTSPIELIGSTE GESCHENK ALLER ZEITEN, Jesus Christus, berührend GEWALTLOS anbot, um unser Leben und das in unserer Gesellschaft auf eine gute, uns alle förderliche Reihe zu bringen? Wohlverstanden: Jesus kam im Namen KEINER Kirche, KEINER Religion - er kam ALLEIN im Namen Seines (und unseres) Vaters - und ER kam für ALLE!

 

Ja, ich sehe GEIMPFTE, GENESENE und UNGEIMPFTE am SELBEN Tisch, äusserlich UND innerlich gebeugt, über der Weihnachtsbotschaft aus Jesaja, Matthäus und Lukas sitzen – und ich weiss, dass die Mannschaft im Himmel, besonders Jesus Christus, der gegen JEDE Diskriminierung ist, sich darüber zutiefst im Herzen freuen würde, wie sich das keiner von uns auch nur annähernd vorstellen kann! Ich selbst bin tief davon überzeugt, dass wir uns dann am "Weihnachtstisch" - am Tisch der Gabe aller Gaben - wieder einmal so richtig nahe sein würden, während wir gemeinsam wahre Schätze des Himmels sammeln und dabei erkennen würden:

 

Da ist ja Einer, der alle unsere Überforderungen wahr- und ernst nimmt. Auch heute noch! Einer, der sich vom ungetrübten Himmel aus auf unsere durch uns Menschen sehr getrübte Erde machte, um sich uns als wahrer FRIEDE und Befreier – zuerst in unseren Herzen – zu offenbaren und anzubieten. Auch um klarer Wegweiser in allen Herausforderungen des Lebens und des Staates zu sein, von denen wir uns überfordert fühlen.

 

Jesus Christus wäre eigentlich die sicherste und beste «Medizin» - um nicht zu sagen segensreichste IMPFUNG für uns Menschen, durch die unser Leben gelingen kann und mittels der wir unsere Schwierigkeiten überwinden können! Aber unser VATER im HIMMEL hat die unbeschreibliche Grösse und Demut, diese Impfung, die Jesus Christus heisst, allen Menschen zu aller Zeit VÖLLIG FREIWILLIG anzubieten. Niemandem zwingt Er diese Impfung auf, auch wenn Er voll und ganz von deren heilsamen Wirkung für Leib, Seele und Geist überzeugt ist, die Er selbst ausgedacht hat. ER hält uns wirklich für mündig, will niemals unser Vor-Mund sein. Auch dann nicht, wenn wir noch sehr unreif sind. Was für ein bewundernswerter Mut und was für ein tiefer Respekt unserer Person und deren freiem Willen gegenüber! Was, wenn sich unsere Regierung diesen himmlischen Vater zu ihrem Vorbild nähme ... nicht allein in der Impffrage natürlich.

 

Jesus spricht zu ihm (Thomas, dem Zweifler): "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen."

Johannes 14/6-7 (Luther-Übersetzung)

 

P.S. NORMALE Weihnachten wären doch, wenn Schweizers und Zugewanderte sich von Herzen dafür interessieren würden, was Weihnachten im Kern wirklich ist. 3 Gs aller "Etagen" meine ich.

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