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Letzte Gedanken zu "Ehe für alle"

Wir alle sind liebesbedürftig – und wir alle verirren uns immer wieder

 

Egal in was für einem Bereich des Lebens, wir haben es alle nötig, von anderen Menschen trotz oder inklusive unserer Fehltritte und Verirrungen von Herzen angenommen zu werden. Verirrungen gibt es sehr viele! Und mit irgendeiner Verirrung haben wir immer wieder zu tun. Jeder einzelne unter uns; machen wir uns nichts vor!

Eine dieser vielen Verirrungen, so transportiert es die Bibel, ist Homosexualität. Ein widernatürlicher, intimer Umgang unter Menschen (Römerbrief Kapitel 1 und 3.Mose 20.13).

 

Gleichwohl sind auch diese Menschen tief geliebt von Gott, ihrem Schöpfer. Ohne JEDEN Zweifel! Ich bin so sicher darin!

 

Das heisst aber nicht, dass GOTT bereit ist, sein durch Ihn eingesetztes und heiliges EHEHAUS stürmen zu lassen, indem wir unser Ehegesetz von STAATES wegen verformen und aus Ehe etwas anderes machen, als es Seinem guten, zeitlosen Sinn und Plan für unsere Gesellschaft entspricht. Hier ist als Staat ein totaler STOPP zu reissen angesagt, wenn wir nicht ins uferlose Chaos rutschen wollen!

 

Den einzelnen Verirrten (egal in welchem Bereich) annehmen und lieben, ist und bleibt unser Auftrag. ABER DAS HEISST NICHT, DASS OKAY IST, WAS EIN VERIRRTER FORDERT! Im aktuellen Fall: ein staatliches Gesetz aufgrund eines verirrten Begehrens umzuschreiben, zu deformieren.

 

Mir kommt eine Situation aus unserem Familienalltag in den Sinn. Eine unserer Familienregeln hiess in etwa so:

 

«Wir wollen miteinander vertrauenswürdig umgehen, wodurch das gegenseitige Vertrauen gestärkt wird.»

 

Eines Tages kam eins unserer Kinder zu mir gelaufen und beschwerte sich darüber, dass ich ihm nicht vertrauen würde. Darauf antwortete ich: «Ich begreife gut, dass Misstrauen etwas sehr Unangenehmes ist. Wenn es dir ein Anliegen ist, dass ich dir neu vertrauen kann, ist es nötig, dich darum zu bemühen, Stehlen und Lügen wieder loszulassen.» Dieses Kind aber wollte es so: «Ach so, nein - ICH ERWARTE VON EUCH, DASS IHR MIR VERTRAUT, EGAL OB ICH DIE WAHRHEIT SAGE ODER LÜGE ...!» Mir blieb einerseits der Kiefer hängen, und andrerseits war mir sonnenklar, dass wir unsere Familienregel niemals dem Begehren unseres Kindes anpassen würden! Auch wenn unser Kind dies als lieblos von mir auffasste, war mir tief im Herzen klar, dass es echte Liebe war, diesem Begehren KEINE Folge zu leisten ... Wir gaben dabei die Liebe zu unserem Kind in keiner Weise auf! Wir waren entschlossen, es aufrichtig weiter zu lieben. Egal, wie oft es noch lügen und stehlen würde. Und es hatte echt Ausdauer! Aber unsere Familienregel blieb weiterhin so bestehen, wie sie ursprünglich eingesetzt wurde.

 

Irgendwie sehe ich verblüffende Parallelen zur bevorstehenden Abstimmung! Denn genau so müssen wir mit dem nationalen Ehegesetz, das noch dem Verständnis Gottes entspricht, umgehen. Innerlich entschlossen - wie ich damals bei unserem Kind - Homosexuellen und Lesben in Liebe und mit Respekt zu begegnen, auch wenn sie uns Gegnern der Vorlage unterstellen, damit würden wir erklären, sie nicht zu lieben, ja, uns gar für Homo-Phobie einzusetzen. Ihr Lieben, das ist nicht die Wahrheit!

 

Hand aufs HERZ: Wenn wir dieses Ehegesetz auf dem Boden einer Verirrung umformen, setzen wir ein Gesetz ein, das eine Lüge spricht: Homosexualität sei das selbe wie Heterosexualität. Damit würden wir uns eine grosse nationale Schuld aufladen. Auch, weil wir den vielleicht noch wichtigsten, soliden Boden, auf dem unsere Nation steht, BRECHEN, ja opfern würden - inklusive Kinder, die noch kommen sollen. Dazu kann ich NIEMALS Ja sagen! Die Konsequenzen, die noch keiner wirklich abschätzen kann, sind viel zu folgenreich und fatal!

 

Wer Ohren hat, der höre, und handle dementsprechend!

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