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Corona-Virus und mehr

Zeit zum Nachdenken

A crown that is still shining ...

Zu Habakuk 2, einem Kapitel aus der Bibel

 

Heute Morgen ist mir der 14. Vers aus Habakuk 2 begegnet und es hat mich auf Anhieb elektrisiert, ermutigt auch. So las ich gleich das ganze Kapitel 2 im Buch des Propheten HABAKUK und fand es einfach höchst erstaunlich, was ich da alles fand. Erst recht in dieser neuen Ära, in der wir weltweit stehen! Es wäre an dieser Stelle natürlich sehr hilfreich, dieses Kapitel in der Bibel nachzulesen, bevor es hier ans Weiterlesen geht.

 

Hier im Kapitel 2 ist von den ‘Chaldäern’, auch Babylonier genannt, die Rede, die zur Zeit Habakuks eine Weltmacht waren. Das war in der Zeit König Nebukadnezars (605 -562 v. Chr.). Er hatte zum Ziel, Jerusalem und den Tempel zu Fall zu bringen, was 586 v. Chr. auch geschah. Ein König, der also 'hoch' hinaus wollte.

Spannend, in Daniel 5,11-12 heißt es, dass Daniel, ein sehr naher Freund von Gott, zum „Obersten" der Chaldäer gemacht worden war, weil man erkannt hatte, dass er mehr Weisheit als alle von ihnen hatte.

Hier entnommen:

https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=4467

 

Zurück zu Habakuk 2 - und woran es mich erinnert:

Die kommunistische Regierung Chinas ist über die Massen Weltmacht- und bluthungrig und hat unzählig viele Morde auf dem Buckel. Letzte Woche sagte mir ein Leiter eines Gebetshauses in Norddeutschland, das seien an die 100 Millionen Hinrichtungen im eigenen Land (inklusive jener, die man verhungern liess), was mich völlig sprachlos machte. Die vielen Abgetriebenen in diesem 'Ein-Kind-Staat' sind hier noch nicht dabei.

 

Natürlich betrifft hohe, nicht bekannte Blutschuld noch ganz andere Länder – und ich denke, auch wir Schweizer hätten da noch verschiedenes zu bekennen. Auch wir sind ein Staat mit unzählig viel Abtreibungsschuld auf dem Buckel. Anderes geht mindestens bis zum 2. Weltkrieg zurück. Allein, was die Judenfrage betrifft zum Beispiel. Da ist bestimmt noch nicht alles aufgedeckt und bereinigt. Deutschland ging uns diesbezüglich mit gutem Bekenntnis-Beispiel voran. Aber aktuell hat wohl kein Erdteil so viel Blutschuld auf dem Buckel, wie China, eine Nation, ein Erdteil mit fast 1.5 Milliarden Menschen. Und nun wütet exakt von diesem Land aus und weit darüber hinaus, diese Corona-Virus-Geschichte ... Der Leiter des Gebetshauses setzte uns überdies darüber in Kenntnis, dass die Situation in China viel drastischer sei und bereits über die Massen viel mehr Virus-Todesopfer gekostet habe, als China nach aussen zu kommunizieren bereit sei. Dies würden Christen aus Chinas Untergrund an Christen in Europa und wohl auch Amerika weitergeben. 

 

In Europa trifft es bisher Italien am härtesten mit der Virus-Ausbreitung, das möglicherweise korrupteste Land Europas. Mafia, Vatikan etc. ... Irgendwie macht das nachdenklich. Wir wissen es: Es trifft bereits ganz viele Länder auf der ganzen Welt. Und doch ist eindrücklich, dass der europäische Herd in Italien steht. 

 

Vielleicht, ja vielleicht will uns Gott u.a. daran erinnern, dass ganz viele Länder, auch die Schweiz, an der grossen Misère von China (damit meine ich jetzt zuerst mal den immer stärker ausgebauten wirtschaftlichen Bereich) ihre Mitschuld haben? Europa hat in vergangener Zeit schrittweise viel von seiner Produktion nach China ausgelagert – und nun lagern sich bei uns in ziemlich logischer Konsequenz halt auch die chinesischen Viren ein. Es ist Fakt: Viele Berufstätige müssen dauernd zwischen China und Europa oder Amerika hin- und herfliegen. Und diese Corona-Viren haben an einem extrem kleinen Ort Platz ... Sie fliegen absolut gratis – und ebenso unbemerkt! Es scheint so, dass wir nun, nachdem wir wirtschaftlich vieles teilten, auch noch ganz andere ‘Dinge’ teilen, die uns alle sehr herausfordern. Niemand kann heute abschätzen, in welchem Ausmass das sein wird, noch wie lange die Corona-Virus-Infektion dauern wird, weltweit. Das allein weiss Gott. Die Unterschiede, wie Länder darauf reagieren können, sind einmal mehr riesengross. Reiche Länder können nicht verhindern, vom Virus befallen zu werden, und das ist doch irgendwie ein Stück Gerechtigkeit von oben. Auch wir weltweit Reichen müssen uns mit dem Thema befassen, werden bedrängt davon. Auch wir müssen die Unsicherheiten aushalten, die diese Geschichte mit sich bringt. Auch wir bekommen bei Licht besehen die Chance, uns endlich mal wieder auf die wirklich wesentlichen Fragen des Lebens zu besinnen:

  • Woher komme ich?
  • Wohin gehe ich?
  • Was ist dazwischen meine Bestimmung?
  • Wer ist mein König?
  • Wo ist meine Heimat, die nie brüchig wird?

Ja, ich wünsche uns und unserem ganzen Volk sehr, dass wir uns endlich mal wieder eingehend Zeit für all diese gewichtigen Fragen nehmen, die nicht nur heute wichtig sind. Wünsche unserem Volk, dass wir uns neu auf unsere einst tragenden Wurzeln unseres Landes besinnen, die ganz eng mit der Bibel und der darin enthaltenen Menschheits- und Heilsgeschichte zu tun haben. Jesus Christus, der König der Juden, INRI, ist gleichzeitig der König der Nationen. Von Seiner unnachahmlichen aufbauenden Königskunst erfahren wir nur dann etwas, wenn wir Ihn auch König sein lassen. Er drängt sich keinem Menschen und keiner Nation auf. Das tut nur sein Gegenspieler, ob wir es glauben oder nicht. Doch Gott ist jederzeit bereit, dazu eingeladen zu werden, unser König zu sein. König für Einzelne und genauso für Nationen. Ja, weil Jesus Christus um alle unsere vielfältigen Gefährdungen weiss, weil Er uns tief liebt und Gemeinschaft mit uns haben möchte, möchte Er von Herzen gerne unser König sein. Im Herzen zuerst. Von dort aus soll dann das empfangene Gute nach aussen wachsen. Nur am Herzen des Königs der Könige, der wirklich jeden König übertrifft, sind wir in Sicherheit und sehr gut aufgehoben (Psalm 91). Dass Jesus Christus der König von Juden und Nationen ist, ist nicht meine Phantasie. Es ist im Epheserbrief 2/14-18  nachzulesen. Ich zitiere hier die «Neues Leben-Übersetzung»:

 

Denn Christus selbst brachte Frieden zwischen den Juden und den Menschen aus allen anderen Völkern, indem er uns zu einem einzigen Volk vereinte. Er hat die Mauer der Feindschaft, die uns früher trennte, niedergerissen. Durch seinen Tod hat er dem Gesetz mit seinen Geboten und Verordnungen ein Ende bereitet und dadurch Frieden gestiftet, indem er beide in sich zu einem einzigen neuen Menschen schuf. Er hat sie in einem Leib vereint und durch das Kreuz mit Gott versöhnt, sodass die Feindschaft ein Ende fand. Er ist gekommen und brachte die Botschaft des Friedens euch, die ihr fern von ihm wart, und den Juden, die ihm nahe waren. Durch das, was Christus für uns getan hat, können wir jetzt alle, ob wir Juden sind oder nicht, in einem Geist zum Vater kommen.

 

Was für eine unbeschreibliche, total unverdiente Gerechtigkeit der tiefen Liebe Gottes! Davon bin ich echt begeistert!

 

Vorläufig aber geht es in vieler Hinsicht noch sehr ungerecht zu auf unserer Erde. Das hat nicht mit dem beherzten Willen Gottes zu tun, unser König der Liebe zu sein und als solcher unsere Erde mit uns zusammen zu regieren – sondern vielmehr damit, dass wir Seine Königsherrschaft über unserem Leben strikt und konsequent ablehnen. Immer wieder neu, seit Menschen gedenken. Wir möchten lieber selber Herr und Meister, um nicht zu sagen König sein. Ein Stückchen weit gelingt uns das oft – bis, ja bis zum Beispiel ein kleines, unsichtbares wütendes Etwas die ganze Welt in Unsicherheit und Schrecken zu setzen vermag ...

Und ja, es ist Tatsache und ungerecht, dass die reichen Länder vermutlich einmal mehr besser Vorsorge und Fürsorge treffen können, als arme. Es ist ungerecht, dass sie mehr Finanzen für Laboruntersuchungen zur Verfügung haben etc., als ärmere Länder. Und es ist wohl auch Zeit darüber nachzudenken, ob wir Reichen nicht auch an dieser UngeREICHtigkeit unseren gefrässigen Teil haben ...? Am schlechtesten dran werden einmal mehr Menschen der Drittwelt-Länder sein. Jene, die von allem Wichtigen eh nur grad das Nötigste und oft genug nicht einmal das haben! Afrika zum Beispiel. Allerdings, und das kann schon positiv nachdenklich stimmen, erlebe ich bei 'meinen Afrikanern' im In- oder Ausland oft viel mehr Lachen und Dankbarkeit als bei uns reichen Schweizern. Ich rede da auch von mir. Wie oft schon hat mich meine fröhliche kenianische Sister ohne es zu beabsichtigen an meine Freudlosigkeit, deren Zwillingsschwester Undankbarkeit heisst, erinnert. Seit ich mit Sister befreundet bin, ist es schon einiges besser geworden mit mir - durch sie! Wie gut das tut! Wie gut Dankbarkeit und Freude tun! Und wie gut beides dem Menschen ins Gesicht steht.

 

Ja, ich denke wirklich, Habakuk 2 und was bei uns aktuell am Laufen ist, ruft uns dazu auf, uns ernsthaft und neu darauf zu besinnen, wo und wie wir als Nation in der Dankbarkeit und Freude wachsen könnten - inmitten der Situation, in der wir persönlich und weltweit stehen. Und ganz besonders darauf, wo wir eventuell als Nation unsere Mitschuld an der unwillkommenen Kronen-Virus-Geschichte haben. Wo immer es um Schuld geht – ganz egal wie winzig oder elefantös sie ist - führt einfach kein Weg am Bekennen und um Vergebung bitten vorbei. Nicht in die Luft hinaus bitten meine ich. Wir brauchen dafür wirklich die geeignete Adresse, wenn die Bitte ihr Ziel erreichen soll. Der König aller Könige, unser Vater im Himmel, hat immer Zeit dafür – und für vieles mehr übrigens.

 

Ich ahne: Das ist der edelste, einzig wirksame und deshalb allerbeste Weg zur Heilung einer Nation, wie auch zur Heilung eines jeden Einzelnen darin ... Heilung nicht allein von Viren. Nein, wir haben viel tiefere innere Heilung nötig, vermute ich. "Ich bin der HERR, dein Arzt", lese ich in 2. Mose 15/26b.

Seien wir mutig, ehrlich und entschlossen-tatkräftig im Gebet und untereinander!

 

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